Wie ich mit Disziplin neue Gewohnheiten fest verankere
In den nächsten vier Monaten will ich mindestens zehn Kilo abnehmen. Der eigentliche Schlüssel liegt jedoch nicht in der Gewohnheit an sich, sondern in der Selbstdisziplin, die man braucht, um neue Verhaltensmuster überhaupt erst zu etablieren. Aus dem eigenen Willen entsteht das Ziel, welches Selbstdisziplin verlangt, um konkrete Routinen aufzubauen – in meinem Fall ein Intervallfasten von 12 bis 16 Stunden zur Fettverbrennung, kombiniert mit gelenkschonendem Radfahren. Genau diese Abfolge beschreibt Napoleon Hill mit der Cosmic Habit Force in The Science of Personal Achievement: Selbstdisziplin ist das Werkzeug, um Verknüpfungen zu schaffen und neue Verhaltensweisen dauerhaft im Unterbewusstsein zu verankern.
Tatsächlich ist es mir bis jetzt noch nicht dauerhaft gelungen, mein Gewicht unter Kontrolle zu bekommen. Das heißt: Neue Gewohnheiten zu etablieren ist schwerer, als man sich das vorstellt. Ich hatte versucht, mich beim Gesundheitssport anzumelden – das habe ich jetzt erstmal nicht geschafft. Deswegen glaube ich, ich muss jetzt für mich einfach selbst festlegen, welchen Trainingsplan ich habe. Und deswegen entscheide ich jetzt, dass ich noch diese Woche mindestens drei Runden um den Cospudener See inlineskaten werde. Das sind so etwa 30 Kilometer – als Einstieg dürfte das zunächst genügen, weil es ja darum geht, neue Gewohnheiten zu etablieren und jetzt keine Hauruck-Aktion zu machen, die dann wieder verpufft.
Gewohnheiten sind essenziell, und Gewohnheiten muss man verändern. Der erste Schritt dazu ist, das Bewusstsein dafür zu entwickeln, welche Gewohnheiten man überhaupt hat. Das heißt: Ich habe jetzt unter anderem die Gewohnheit, abends noch zu essen – und das ist eine schlechte Gewohnheit, die nur zu negativen Ergebnissen und Folgen führt. Und ich muss wieder die Gewohnheit etablieren, mich regelmäßig noch stärker zu bewegen. Ich erreiche zwar fast jede Woche die 150 Kardiopunkte, die die WHO vorgibt, aber das ist einfach nachweislich zu wenig. Ich muss mehr tun, ich muss mich mehr verausgaben, ich muss meinen Körper und den Puls mindestens an einen bestimmten Punkt und darüber hinaus bringen, und ich muss Muskeln aufbauen – all das ist für mich wichtig.
Und da bin ich wieder bei Napoleon Hill, der sehr viele Informationen zum Thema „Subconscious Mind“ – also dem Unterbewusstsein – zusammengetragen hat: wie wichtig es ist, dass wir das Unterbewusstsein in Kombination mit dem Bewusstsein für uns arbeiten lassen. Und genau das werde ich jetzt tun. Ich habe jetzt festgelegt, diese Woche noch mindestens drei Runden um den Cospudener See zu schaffen und das Ganze dann weiterzuführen, um wieder in Schwung zu kommen.
Passend zu diesem Strukturwandel schlagen wir auch technisch ein neues Kapitel auf: Dank unseres ukrainischen Entwicklerteams von Varti Studio lassen sich die Thought-Einträge ab sofort über Schlagworte und Tags filtern.