Losgehen, laut denken, weiterdenken.

Nachrichten, Feeds und Krisen reden den ganzen Tag auf dich ein. Hier wird dein Kopf frei, und deine Gedanken kommen in Gang. Wie du denkst, lenkt, wie du dich fühlst und was du tust. Wenn du deine Gedanken in deinem Tempo sortierst, spürst du, was dir guttut und was dich trägt.

Wonach ist dir gerade?

Drei Fragen

Wann wird dein Kopf im Alltag frei?
Ein wichtiger Gedanke taucht auf. Wie hältst du ihn fest?
Woran möchtest du in den nächsten Tagen öfter denken?

Sechs Gedanken

Wann merkst du, dass dein Kopf frei wird?

„Wenn ich spazieren gehe und vor mich hin rede. Die Füße laufen, ich sage laut, was mir durch den Kopf geht, und vieles sortiert sich wie von selbst.“

Wie hältst du einen wichtigen Gedanken fest?

„Ich schreibe ihn mir kurz auf. Sobald er vor mir auf dem Blatt steht, wird mein Kopf frei, und ich merke, was mir gerade wichtig ist.“

Welcher Gedanke trägt dich, wenn es schwer wird?

„Mir hilft ein Bild aus der Natur: Auf jeden Winter folgt ein Frühling. Dann atme ich auf und gehe einfach den nächsten Schritt.“

Wie erzählst du anderen, was dich beschäftigt?

„Wenn wir zu zweit ehrlich miteinander reden. Wenn jemand einfach zuhört und der Gedanke zwischen uns im Raum liegen darf, rücken wir ein Stück näher zusammen.“

Wann lohnt sich ein Gedanke für dich?

„Wenn aus ihm etwas Kleines wird, das jemandem den Tag leichter macht. Wenn ich heute einem Menschen helfe, weil ich nachgedacht habe, hat sich das gelohnt.“

Wie hat THOUGHTS eigentlich angefangen?

„Auf meinem Roller, einer Honda Forza 750, mitten im Fahrtwind. Dort habe ich gemerkt, wie gut es tut, den eigenen Gedanken zuzuhören und sie in meinem Tempo zu sortieren. So hat THOUGHTS angefangen: Wir gehen los, hören unseren Gedanken zu und denken gemeinsam weiter.“

Vielleicht taucht beim Lesen gerade ein eigener Gedanke auf. Magst du dir einen Stift und ein Stück Papier nehmen und einen Satz dazu aufschreiben? Nur für dich.

Ich möchte wissen, wie das im Alltag klappt →

Deinen Gedanken zuhören.

Jeden Tag prasselt vieles auf dich ein. Wenn du dir zwischendurch ein paar Minuten nimmst und deinen Gedanken zuhörst, merkst du, wohin sie dich ziehen.

Ich bin Torsten. Das sind drei Dinge, die mir helfen:

  1. Laut sagen oder aufschreiben.Solange ein Gedanke nur im Kopf kreist, wirkt er riesig. Sobald ich ihn beim Gehen laut sage oder als einen Satz aufschreibe, liegt er vor mir und wird kleiner.
  2. Ein Gedanke nach dem anderen.Mir reicht ein Gedanke auf einmal. Wenn ich einen festhalte, der mir heute guttut, darf der Rest warten.
  3. Aus einem Gedanken wird etwas Kleines.Ein guter Gedanke zeigt oft etwas Einfaches: wem ich heute zuhöre, wann ich kurz pausiere, was ich als Nächstes tue.
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